Folkfield festival - Sa., 11.06.2022

Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten stehen die Männer von Sondaschule auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und veranstalten bei jedem ihrer Auftritte ein Spektakel.

Im Jahr 1999 kommen mitten im Ruhrpott, genauer gesagt in Mülheim an der Ruhr, Marc Böhle, Mirko Klautmann und Tim Kleinrensing zusammen, nennen sich der Reihe nach „Böhle 77“, „Chemokeule“ und „Costa Cannabis“ und gründen ihre eigene Band: die Geburt von Sondaschule! Zusammen mit Camello Parello an der Trompete und Andreas von Schröter-Kiwitt an der Posaune spielen sie erst einmal als Vorprogramm von Bands wie Anti-Flag, Ska-P oder den Donots. Im Jahr 2002 ist es aber endlich soweit und die Ska-Punk-Combo veröffentlicht mit „Lieber einen Paffen“ ihre erste EP und nur vier Monate später mit „Klasse 1A“ ihr erstes Studioalbum. Sie gehen damit gleich auf eine ausschweifende Tour und spielen bundesweit über 200 Konzerte. Da sie mit den Auftritten so ausgelastet sind, kommen sie kaum dazu an einem zweiten Album zu arbeiten und so erscheint erst 2006 der Nachfolger namens „Rambazamba“. Das ausführliche Touren hat sich aber gelohnt und so kommen die Anhänger mittlerweile nicht nur aus Nordrhein-Westfalen, sondern aus ganz Deutschland. Logische Folge ist der erste Auftritt bei Rock am Ring 2008, bei dem sie dann schon ihr drittes Werk „Volle Kanne“ vorstellen können. Auch wenn die Besetzung wechselt, mit Costa Cannabis und Chemokeule als festen Kern bleibt die Gruppe fleißig. Zwei Jahre nach der vierten LP „Von A Bis B“ (2010) gelingt mit „Lass Es Uns Tun“ (2012) schließlich erstmals der Einstieg in die deutschen Albencharts. Mit „Schön kaputt“ (2015) und „Schere, Stein, Papier“ (2017) konnten sie sogar bis in die Top-Ten vordringen.

Es läuft sehr gut für Sondaschule und auch 2020 lassen sie sich nicht von der Corona-Pandemie ausbremsen. Sie kündigen ihr neues Album „Unbesiegbar“ an und kommen trotz nicht vorhandener Vorkenntnisse auf die wahnwitzige Idee zum Album eine eigene Miniserie zu produzieren. Aber auch diese Idee glückt. Es könnte alles so schön sein, aber das Schicksal spielt der Band übel mit: Ganz plötzlich und unerwartet verstirbt im Juni 2021 ihr langjähriger Gitarrist Daniel „Blubbi“ Junker. Alle Pläne werden erst einmal auf Eis gelegt. Auch wenn die Trauer bei weitem noch nicht überwunden ist, halten sie zusammen und sind sich ein paar Wochen später einig, dass es Blubbi wohl gewollt hätte, dass sie weitermachen.

Nun laden sie Euch ein, gemeinsam mit ihnen Blubbi zu gedenken, das 20-jährige Bühnen-Jubiläum zu begehen und mit einer ordentlichen Sause in eine bessere Zukunft zu starten.

Tickets gibt es hier.